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DEFAULT : Alp Klein Bälmli
24.06.2014 21:00 ( 2330 x gelesen )


- Jakobsbad – Campingplatz – Abzweiger Lauftegg
- 30 Minuten bis zum Wasserhüsli, der Senn kennt mich
- 1. Augustbrunch, mein Vater aus Gonten?
- Wunderschöne goldfarbene Abendstimmung 
- Ein Wasserschlauch dem Wanderweg entlang
- Viele schöne Wasserfälle, darf man hier auch Fischen?
- 2 Galtlige begrüssen mich freundlich
- Die grosse Stalltüre ist offen, ist jemand hier?
- Das Echo funktioniert auch über die Kantonsgrenze hinaus bestens
- Hinter dem Haus 3 Rasenstühle vom letztjährigen Festspiel in Hundwil


~~Heute möchte ich die Alp Klein Bälmli und danach Gross Eugst besuchen. Diese Seite des Kronbergs ist mir nicht so geläufig, meistens fahre ich mit der Schwebebahn zum Kronberg und sehe alles nur aus der Vogelperspektive. Der Weg führt vorbei beim Campingplatz Gonten und der neuen Siedlung etwas weiter oben. Beim Abzweiger nach Lauftegg parkiere ich meinen Wagen und komme nach rund 30 Minuten Fussmarsch zur Alp Wasserhöttli die zu Ausserrhoden gehört. Der Senn, ein älterer Mann, kennt mich: „Du hesch doch vo zwä Johr em Eschtauguschtbrönsch z‘Gääs Alphorn gspilt ode? Ond din Vate isch doch au en Gonte göll?“ Das Erste stimmt, aber beim Zweiten muss ich verneinen. Schade dass ich nicht schneller geschalten habe, denn ich merke erst später, dass er meinen Schwiegervater Josef Meier gemeint haben muss, er war nämlich auch beim Brönsch und ist eben in Gonten aufgewachsen.

Die letzten Tage hatte es viel geregnet, deshalb geniesse ich den schönen Sommerabend umso mehr, die frische Luft riecht richtig gut und den blumigen Geschmack habe ich noch viele Tage später in der Nase. Am Rande des Wanderweges im Wald liegt ein Wasserschlauch, der einen Weidbrunnen weiter unten tränkt. An einer Stelle hat er viele kleine Löcher und zischt laut vor sich hin. Ohne nass zu werden komme ich an dieser Passage nicht vorbei. Gespiesen wird der Schlauch direkt aus dem Bach, weiter oben gibt es einen kleinen Wasserfall. Überhaupt entdecke ich hier viele schöne Wassergonten mit kleineren und auch grösseren Wasserfällen. Weiter unten, in der Nähe des Campingplatzes, habe ich schon öfters gefischt, die Forellen sind dort sehr schön gezeichnet. Leider ist der Bach ein Grenzgewässer und darf mit Innerrhoder Patent nur unmittelbar bis zur Grenze befischt werden.

Auf der Alp begrüssen mich zwei Galtlige, sie stehen auf einer Rippe und beobachten mich ganz gwunderig. Als ich mein Alphorn auspacke, kommen sie langsam näher und bleiben in rund 10m Entfernung stehen. Beim Stall stehen die beiden grossen Tore offen und die Hütte sieht auch bewohnt aus, ob jemand hier ist? Ich spiele ein paar Alphornmelodien, regen tut sich aber nach wie vor nichts, scheinbar bin ich  alleine auf dieser Alp. Zum Glück ist da noch ein ganz schönes Echo das zu meinem Erstaunen auch über die Kantonsgrenze hinaus funktioniert, hehe. Ich spiele an drei Standorten wobei es mir hinter dem Haus am besten gefällt.

Im Garten stehen 3 Rasenstühle, wenn ich nicht wüsste, dass diese vom letztjährigen Festspiel in Hundwil stammen, käme ich womöglich ziemlich ins Grübeln. Die mit Kunstrasen überzogenen Stühle sehen schon sehr speziell aus. Zum Jubiläum  „500 Jahre Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft“, wurde dieses Festspiel aufgeführt. Ich kaufte nach langem Hin und Her auch 4 Tickets und besuchte zusammen mit den Schwiegereltern eine der letzten Vorstellung. Ehrlich gesagt hatte ich schon sehr gemischte Gefühle. Im Vorfeld gab es einige Kritik, allem voran das Verkehrskonzept. Während den Vorstellungen musste Hundwil jeweils über Urnäsch-Gonten umfahren werden, was viel zu Reden gab. Die Vorstellung war dann aber so wunderschön, dass ich gerne noch ein zweites Mal gegangen wäre, leider waren alle Tickets bereits ausverkauft.

Die Sonne färbt die Gebäude in ein goldenes Licht, wunderschön. Bevor sie aber ganz verschwindet mache ich mich auf den Weg Richtung Gross Eugst.   


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