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Alp-Horn, die Projekt Idee

„Das Alphorn gehört auf die Alp“
Diese Aussage möchte ich nicht als Kritik aussprechen sondern vielmehr als Aufforderung an interessierte Alphornbläser richten. Unsere schöne Alpenwelt fasziniert mich schon seit Kindesalter, die klaren Bergseen mit ihren beschützenden Berggipfeln, die Alpweiden mit den Tieren und die „erdigen“ Menschen die man dort antrifft. Vor circa zwei Jahren habe ich begonnen schöne Echoplätze für das Alphorn im Alpstein zu suchen. Es gibt wirklich viele schöne Plätze, das Echo kann aber sehr unterschiedlich ausfallen. Ob Felswand, See oder Wald, Wind oder Regen, auch Sommer und Winter spielen eine Rolle und natürlich die Wildtiere. Bei Aufnahmen im Freien ist mir aufgefallen, dass die Singvögel gerne während dem Spiel mit pfeifen. Erschrocken bin ich am meisten ab einem Hirsch, der bellend aus einem Wald kam und in 30m Entfernung stehen blieb während mein Duokollege und ich gespielt haben. Es gibt auch Plätze wo man kein Echo hört, dafür hat man das Gefühl mitten im Geschehen zu stehen. Für mich sind auch die Begegnungen mit verschiedenen Menschen sehr schön. Viele kommen auf einen zu und erzählen von ihren Eindrücken, es gibt aber auch hie und da sehr spannende Geschichten von Bauern die bei einem gemeinsamen Trunk gerne ausführlich erzählt werden. Man kann deshalb sagen, das Alphorn trägt seiner althergebrachten Eigenschaft als Kommunikations-instrument auch in der heutigen Zeit Rechnung.
Inspiriert für das Projekt hat mich das gelungene Buch „Innerrhoder Alpkataster“ von Josef Inauen. Er beschreibt dort alle Alpen im Kanton auf sachlicher Ebene. Mit dem neuen Buch „ Innerhoder Heimweiden“ ist nun auch ein ergänzender Übersichtsplan dazu gekommen. Mein Interesse an den Geschichten die sich aus den Begegnungen ergeben und die Suche nach schönen oder eben speziellen Echoplätzen haben mich dazu bewogen, das Projekt in Form einer Website ins Leben zu rufen. Da es in unserem Kanton so viele Alpen gibt, wäre es schön wenn möglichst viele Alphornbläser/innen mitmachen. Mein Ziel ist, dass auf jeder Alp einmal gespielt wird und auf der Website dementsprechend dokumentiert wird. Damit auch ein „Frage und Antwortspiel“, eben von Alp zu Alp, nicht nur durch Zufall möglich ist, gibt es eine Agenda. Teilnahmebedingungen gibt es keine, ich habe aber ein paar Grundsätze aufgelistet die mir wichtig scheinen.

Ich bin sehr neugierig auf welches Interesse meine Idee stösst und möchte deshalb alle versierten Alphornbläser dazu ermuntern dabei aktiv mitzumachen.

Voraussetzungen

Ich habe mir vorgenommen, das Projekt, alle Alpen zu bespielen, auf Appenzell Innerrhoden zu begrenzen. 119 Alpen und 97 Heimweiden ergeben doch schon eine beachtliche Zahl für unseren kleinen Kanton. Da das Projekt auch andere Alphornbläser zum Mitmachen inspirieren soll, habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, was dabei unbedingt beachtet werden soll!
  • Gute Wanderausrüstung
  • Unfallgefahren beachten (es gibt Alpen die nicht mehr bestossen werden)
  • Während ein Alpsegen gerufen wird, wird nicht gespielt (Seealpsee 21:00)
  • Auf den Alpbetrieb ist Rücksicht zu nehmen
  • Das Alphorn soll sich in die Bergwelt einfügen und deshalb „wohlerklingen“
  • Der Alpenwelt, sprich Natur und Tier, ist Sorge zu tragen

In diesem Sinne
 
Gut Holz
Aurel Wyser-Meier, Januar 2012
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