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DEFAULT : Alp Gigen
02.01.2014 08:25 ( 2302 x gelesen )


  • 06:00 bei Daniel Brülisauer
  • Mit Stirnlampen von Lehmen über Ahorn zur Alp Gigen
  • Alleine im dunklen Wald hätte ich ein mulmiges Gefühl
  • Es liegt nicht viel Schnee, das Wetter hält
  • Im Dunkeln zu fotografieren ist für mich schwierig
  • Mit den Stirnlampen versuchen wir die Objekte etwas zu beleuchten
  • Daniel möchte ich auch auf einem Bild, er darf sich aber nicht bewegen
  • Hinter dem Haus hören wir das Plätschern des Brunnens
  • Ein wichtiger Holzast im Brunnen
  • Nur ein leises Waldecho ist hörbar
  • Weiter zur Alp Grueb


Diese Woche habe ich noch Ferien, deshalb nutze ich die Gelegenheit zusammen mit Daniel Brülisauer frühmorgens drei Alpen zu begehen. Um 6:00 hole ich Daniel ab, dann fahren wir nach Lehmen, stülpen unsere Stirnlampen über die Kappe und wandern Richtung Ahorn. Im Wald ist es noch sehr dunkel, ich stelle mir vor wie es alleine hier wäre, da überkommt mich ein mulmiges Gefühl. Da bin ich schon froh, dass mich Daniel begleitet, eigentlich müsste er heute Morgen arbeiten, hat seine Pflichten aber auf den Nachmittag verschoben. Bis zum Ahorn ist der Weg problemlos, denn im Wald liegt fast kein Schnee. Danach führt zum Glück eine Schneeschuhfährte Richtung Aspendil und weiter zur Alp Gigen. Wir diskutieren über Gott und die Welt, das liebe ich beim Wandern und das Wetter spielt auch gut mit, eigentlich müsste es leicht Regnen.

Als wir bei der Alphütte ankommen ist es immer noch dunkel. Bei diesem Licht einigermassen brauchbare Fotos zu machen ist für mich eine Herausforderung. Eine lange Belichtungszeit und den Iso-Wert anpassen ist mir bewusst. Es geht aber nichts bis ich die automatische Scharfstellung auf manuell schalte, das gefällt mir überhaupt nicht. Denn ich weiss nicht, auf welcher Position die gewünschte Distanz schön scharf wird. Die Bilder geraten deshalb auch mehr schlecht als recht. Mit den Stirnlampen bringen wir wenigstens etwas Licht ins Dunkel. Eine weitere Herausforderung ist dann noch, Daniel mit aufs Bild zu kriegen. Er sollte sich während 12 Sekunden nicht bewegen, nach vielen Versuchen und etwas Stirnlampenlicht gelingt es einigermassen.

                                                                                                                                  

Hinter dem Haus hören wir das Plätschern des Brunnens. Dass dieser noch Wasser führt verwundert mich, der friert doch irgendwann zu? Im Brunnentrog entdecke ich einen vereister Holzast, dieser liegt aus einem bestimmten Grund hier drin. Denn wenn das Wasser den Trog aus irgendeinem Grund auffüllt und wie befürchtet zufriert, kann das Eis den Trog trotzdem nicht sprengen weil der Holzast den Druck ausgleicht. Nach einem letzten Bild spiele ich zwei Alphornstücke. Leider ist nur ein schwaches waldecho zu hören, eigentlich hätte ich hier mit den gegenüberliegenden Felsen mehr erwartet. Danach gehen wir weiter zur Alp Grueb.


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