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DEFAULT : Alp Tieflöchli
23.09.2013 15:30 ( 2196 x gelesen )

- Nicht weit von Dornesseln entfernt
- Die Alp kann auch gut mit Fahrzeugen erreicht werden
- Ein grosser Brunnen vor dem Stall, Duft von Algen und Moos
- Grüne Siloballen,Fotovoltaik
- Gepflegte Hütte mit Satellitenschüssel
- Unter dem Stall ist ein geräumiger Unterstand
- Alphornspiel von der Mistplatte Richtung Norden, kein Echo
- Keine Landwirte zu sehen, dafür viele Wanderer
- Eine Wanderin winkt mir zu
- Alphornspiel Richtung Westen, sehr schönes Echo
- Bei Dornesseln kommt mir ein junger Bauer mit Töff entgegen


Lediglich 10 Gehminuten von Dornesseln entfernt befindet sich die Alp Vorderes Tieflöchli. Sie kann auch bequem direkt ab Jakobsbad mit Fahrzeugen erreicht werden. Vor der Melster ist ein grosszügiger Platz angelegt mit einem langen Brunnen, das Wasser ist bereits abgelassen. Dieser Brunnen erinnert mich an meine Kindheit, wir besuchten unsere Grosseltern jeweils in den Schulferien auf dem Bauernhof. Dort stand ein ganz ähnlicher Brunnen. Ich musste ihn gelegentlich mit einem Schrupper reinigen, die Algen hafteten meist etwas hartnäckig an der Brunnenwand. An den speziellen Algenduft, vermischt mit frischem Wasser kann ich mich heute noch gut zurück erinnern. An speziell heissen Sommertagen durften wir dann auch darin baden, das Wasser war aber immer so kalt, dass wir es nicht lange aushielten, lustig war es trotzdem.
Weiter hinten, in der Nähe der Hütte, sind einige Siloballen aufgetürmt. Da die Tiere nicht mehr hier sind gehe ich davon aus, dass sie der Bauer mit dem Traktor zum Verfüttern mit ins Tal nimmt.

Der Hauptbetrieb könnte aber auch ganz in der Nähe sein, so gut erschlossen die Liegenschaften im näheren Umkreis sind. Auf dem Dach der Melster sind drei grosse Blitzableiter befestigt. Solche sieht man heute nur noch selten, denn eigentlich sind sie nutzlos, sehen aber mit den goldenen Spitzen trotzdem sehr schön aus. Auf der Südseite des Daches ist auch rund ein Quadratmeter Solarzellen angebracht.

Es würde mich interessieren welche und wie viele Geräte damit betrieben werden können. Für die Melkmaschine wird es sicher nicht reichen, aber das Stalllicht und vielleicht den Zaunkönig wird es sicher reichen.

 
Die Hütte macht auf mich einen sehr gepflegten Eindruck. An der Südfassade ist ein Sitzplatztisch angebracht den man herunterklappen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass es hier im Sommer zu vielen gemütlichen Stunden kommen muss und fürs Schlechtwetterprogramm ist mit der Satellitenschüssel auch gesorgt. Das Stallfundament ist betoniert und hat auf der Unterseite einen praktischen geräumigen Unterstand wo es sogar Strom und Wasser gibt. Davor ist die Mistplatte und von da aus spiele ich ein paar Alphornstücke. Ein Echo ist nicht zu hören, dafür wird man mit einer schönen Aussicht belohnt. An diesem herrlichen Spätsommertag sind einige Wanderer unterwegs, eine davon rastet bei der unteren Liegenschaft und winkt mir freundlich zu.   
 
Ohne Echo ist das Spiel nur halb so schön, deshalb versuche ich es Richtung Westen. Ich ändere meinen Standort lediglich um 20m, drehe mich um 90° und spiele erneut. Das Echo hier ist fantastisch, eigentlich kaum zu glauben was ein minimaler Standortwechsel ausmachen kann. Nach drei Stücken packe ich meine Sachen und gehe heimwärts, denn meine Tochter kommt schon bald von der Schule. Zurück gehe ich denselben Weg wie ich gekommen bin. Ein wildes Motorengeräusch lässt mich aufhorchen, wird hier in der Nähe geholzt? Nein, denn es wird immer lauter und plötzlich sehe ich einen  jungen Bauern mit  Motocross Töff über die Weide rasen, er geht zur Alp Dornesseln. In der heute so schnelllebigen Zeit scheinbar das ideale Fortbewegungsmittel.


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