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DEFAULT : Alp hintere Wasserschaffen
01.05.2012 15:00 ( 2598 x gelesen )


- 2 Ostdeutsche Alphütte
- Privat Viele Raupen
- Schmetterling sonnt sich Echoplatz beim Kreuz auf Nagelfluh
- Junger Hirsch springt vorbei
- Wanderer Ehepaar

Die Alphütte der Hinteren Wasserschaffen liegt nur 400m hinter der Vorderen. Mir fällt auf, dass hier einige Obstbäume gesetzt wurden, es würde mich interessieren, ob diese Bäume auf dieser Höhe auch Früchte tragen. Beim fotografieren sprechen mich zwei ältere Deutsche an, ihnen hatte das Alphornspiel auf der Vorderen Wasserschaffen sehr gut gefallen. Man hatte es bis zum Hochmoor gehört, sie waren erstaunt über die Tonvielfalt die aus einem so einfachen Instrument kommt. Sie wohnen an der Ostsee und waren letzte Woche im bairischen Wald, am Wochenende in Lindau und jetzt eben hier. Wenn sie gewusst hätten, dass es hier so schön ist… mir kommt die seit Sonntagnachmittag vermisste Deutsche in den Sinn, sage aber nichts. Diese beiden werden den Alpstein bestimmt wieder besuchen.
                                                                                                                             
Die Alphütte ist sehr schön und stilecht gebaut. Nur das Vordach nach Süden ist etwas ungewohnt gross. Die „Vor“-Fenster sind wie zu Grossvaters Zeiten. Das Glas im Kittbett und unten ein kleiner Schiebeflügel zum Lüften, echt cool. Leider ist hier alles „Privat“.
 
Für das Alphornspiel steige ich zum 50m höheren Kreuz auf dem Nagelfluhfelsen. Unterwegs sehe ich plötzlich eine Ansammlung von Raupen in der Wiese. Es sieht etwas eklig aus, diese haarigen Dinger kenne ich eigentlich nur aus unserem Garten. Noch etwas weiter oben sonnt sich bereits ein geschlüpfter Schmetterling auf dem Felsen. In dieser Form gefällt mir diese Spezies viel besser. In der Nähe des Kreuzes ist es relativ steil zum Stehen, ich brauche deshalb einen Moment, bis ich einen geeigneten Spielplatz gefunden habe. Von hier aus hört man den Leuenfall bei Lehmen, er bringt viel Wasser.

Das Alphornecho kommt aus Distanz und ist deshalb etwas leiser aber schön. Während dem Spiel springt ein junger Hirsch von rechts hinter dem Felsen hervor, als er mich sieht, dreht er augenblicklich um und springt wieder zurück. Unten auf dem Wanderweg spaziert ein Ehepaar vorbei, der Mann juchzet freundlich „bravo“. 


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