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DEFAULT : Heimweide Schnetternhütten
25.04.2015 21:00 ( 1134 x gelesen )


- Nebel zieht auf, soll ich kehren?
- Kleines Gädeli mit markanten Blitzableiter
- Viele Schlüsselblumen vor dem Misthüsli
- Tor von Misthüsli prov. gesichert mit Brett, Band sind aber neuhaft
- Irgend ein Wildtier haust im Untergeschoss
- Sehr schöne originale Strickwand im Stall
- Das Brunnenrohr läuft voll
- Im Brunnen ist eine dicke Algenschicht, davor liegen auch einige Fetzen
- Ein schönes Waldecho
- Weg zurück über die Weide vorbei an einem kleinen Buchenwald 

Als ich bei der Chlepfhütte aufbreche, wird es plötzlich etwas kühler, das Wetter scheint zu kehren und Nebel zieht von unten herauf. Als ich in die Nebelfront einmarschiere, packt mich ein ungutes Gefühl. Die Sicht ist sehr beschränkt und es ist auch merklich dunkler. Soll ich nicht besser umkehren und denselben Weg zurückgehen wie ich gekommen bin? Diesen würde ich wenigstens einigermassen kennen. Ich nehme die Karte zur Hand und sehe, dass noch rund 300m fehlen. Im schlimmsten Fall kann ich dort immer noch umkehren. Interessanterweise löst sich dann der Nebel kurz vor dem Stall auf und ich fühle mich wieder wohler.

Vor mir steht ein kleines Gädeli mit markanten Blitzableitern, zwischen den beiden Misthüsli leuchten viele gelbe Schlüsselblumen und die Türe rechts aussen ist mit einem Holzbrett provisorisch gesichert. Komisch, die Türen links haben rostige Beschläge, sind aber intakt, auf der rechten Seite glänzen die Beschläge wie frisch verzinkt, aber im Mittelteil des Türflügels ist ein Loch. Auf derselben Fassadenseite ist ganz links unter dem gemauerten Fundament ebenfalls ein Loch und interessanterweise auf der gegenüberliegenden Seite genauso im Holztor. Ein wildes Tier hat sich scheinbar im Untergeschoss eingenistet.

Die Stalltüre steht offen, deshalb wage ich einen Blick hinein. Darin springt mir eine sehr schön und gut erhaltene Strickwand ins Auge. Bei der Futterkrippe im Mittelteil hängen die eisernen Anbindeketten bei jedem Platz vom alten Holzbalken herunter. Draussen plätschert der Brunnen laut, die Zuleitung bringt ein volles Rohr Wasser. Auf der Wasseroberfläche schwimmt ein dicker, sattgrüner Algenteppich und neben dem Brunnen liegen ebenfalls ein paar Fetzen davon im Dreck.

Das Alphornspiel ist hier nicht mehr ganz so spektakulär wie vorhin auf Chlepfhütten, trotzdem gefällt mir das Waldecho ganz gut. Danach geht es heimwärts, ich folge dem Weg über die Wiese der an gewissen Stellen schon fast sumpfig ist. An der Grenze zur nächsten Weide befindet sich rechts ein kleines Buchenwäldli mit jungen Bäumen, eigentlich ganz untypisch für diese Region.


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